19. Oktober 2020 | Tipps & Tricks

Ein Raum – Viele Bestuhlungsvarianten

Ein Raum und 1000 Fragen. Ob Seminare oder Konferenzen, Hochzeiten oder Betriebsfeiern. Ob zwei, acht oder zwanzig Personen. Eine Frage stellt sich immer: Wie und wo werden die Personen am besten platziert? Hierfür existiert zwar kein Patentrezept, aber es gibt für alles eine Antwort.

Die optimale Bestuhlung für eine Veranstaltung zu wählen, ist gar nicht so leicht. Es gibt nicht nur unzählige Bestuhlungsvarianten, gleichzeitig wird diese Entscheidung auch noch von zahlreichen Faktoren und äußeren Gegebenheiten beeinflusst. Und dabei kommt der Bestuhlungsform eine maßgebliche Funktion zu. Welche Veranstaltungsart möchten Sie organisieren? Wie viele Personen werden teilnehmen? Welche Ziele sollen erreicht werden? Natürlich spielt die Teilnehmerzahl eine entscheidende Rolle bei der Eventplanung. Das wesentliche Merkmal liegt jedoch in der Natur und der individuellen Zielsetzung der Veranstaltung. Von Seminaren über Workshops bis hin zu Präsentationen: Der Zweck spiegelt sich in der Bestuhlung wieder. Ein Bewerbungsgespräch in kleiner, intimer Runde oder kreative Methoden in interaktiven Gruppenarbeiten erfordern unterschiedliche Sitzkonstellationen. Und dabei gibt es ein zentrales Stichwort: eine uneingeschränkte Sicht auf den Veranstaltungsmittelpunkt. Sei es der Moderator, die Präsentation an der Leinwand oder die Kollegen bei der Teamarbeit. Die Bestuhlung unterstützt die Message und die Kommunikation. Eins haben jedoch alle Sitzarrangements gemeinsam: Sie sollen das bestmögliche Ambiente schaffen. Eine geeignete Arbeitsatmosphäre führt Ihre Veranstaltung zum Erfolg!

Sie planen ein Event und haben sich die Fragen nach der passenden Bestuhlung auch schon gestellt? Wir unterstützen Sie bei der Beratung, Planung und Organisation Ihres Events. Dazu geben wir Ihnen einen kleinen Überblick über vier gängige Bestuhlungsvarianten und veranschaulichen Ihnen einige Vor- und Nachteile.

Blockbestuhlung

Blockbestuhlung

Eine der wohl verbreitetsten Bestuhlungsvarianten im Geschäftsumfeld ist die Blockbestuhlung. Die Tische werden dabei so zusammengeschoben, dass sie eine rechteckige Blocktafel ergeben. Die Sitzplätze der Teilnehmer führen dabei um alle vier Tischseiten herum.

Das Schaubild ist kein unbekanntes. Vor allem in großen Unternehmen ist dieses Bestuhlungsszenario häufig wiederzufinden. Aufgrund der großen Tischblöcke ist die Bewegungsfreiheit im Vergleich zu Stuhlkreisen natürlich entsprechend begrenzt. Je nach Veranstaltungsart und Personenzahl kann eine lange Blocktafel zwischen den Teilnehmern für interaktive Gruppenarbeiten hinderlich sein.

Allerdings ist der direkte Blick auf alle Teilnehmer entscheidend, weshalb die Blockbestuhlung regelmäßig auf Konferenzen und Sitzungen zum Einsatz kommt. Die Blockbestuhlung herrscht vor bei Meetings, in denen Personen zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch, zu Gruppendiskussionen oder konstruktiven Problemlösungsfindungen zusammenkommen. Die uneingeschränkte Sicht zwischen den Beteiligten bildet die Konversationsgrundlage und fördert jegliche Kommunikation ohne Benachteiligungen. Es ist also nicht verwunderlich, dass die Blockbestuhlung heutzutage in vielen Unternehmen Verbreitung findet.U-Form

U-Form

Diese Bestuhlungsform erklärt sich bereits aus ihrer Namensgebung. Die Aufstellung der Tische erfolgt entsprechend in Form eines „U“. Die ausschlaggebende Eigenschaft im Vergleich zur oben erläuterten Blockbestuhlung: Anders als bei einem Tischblock bleibt die Mitte der Tischkonstruktion frei und bietet somit ausreichend Platz als Präsentationsfläche.

Ob der Platz für einen Prototyp oder lediglich den Beamer genutzt wird, der das Bild an die Leinwand projiziert. Hier muss sich keiner umdrehen, um die Präsentation zu verfolgen. Der Innenraum der U-Bestuhlung sowie Leinwandpräsentationen sind für jeden Teilnehmer perfekt sichtbar. Aber auch hier ist der Platzaufwand nicht unerheblich. Je größer die U-Bestuhlung ausgedehnt wird, desto mehr Teilnehmer können zwar an dem Meeting teilnehmen, aber je weiter es zu den Seitenenden der U-Form hin geht, desto schwieriger wird die Sicht und somit das Interagieren untereinander.  Parlamentarische Bestuhlung

Parlamentarische Bestuhlung

Auch die dritte Bestuhlungsform ist keine Seltenheit. Die parlamentarische Bestuhlung reiht sich wie ihre Vorgänger in die Rubrik der Konferenz- und Tagungsbestuhlungen ein. Der Aufbau der Tische und Stühle erfolgt in Reihen. Dieses Bestuhlungsarrangement versetzt einen zurück in die Schulzeit. Eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit. Stühle und Tische werden so angeordnet, dass der jeweilige Raum an ein Klassenzimmer erinnert. Dementsprechend ist die parlamentarische Bestuhlung auch unter dem Namen „classroom“ bekannt. Allerdings steht die parlamentarische Bestuhlung des Öfteren im Vergleich mit der Reihenbestuhlung.

Der Vorteil beider Varianten, ähnlich wie aus dem Theater bekannt: die Blickrichtung. Die Bestuhlungsformen sind darauf ausgerichtet, dass alle Teilnehmer ihre Aufmerksamkeit und Konzentration auf den Redner lenken.

Das Weglassen der Tische in der Reihenbestuhlung führt dazu, dass erheblich mehr Stuhlreihen Platz finden, wodurch natürlich mehr Personen an einer Veranstaltung teilnehmen können. Nichtsdestotrotz haben Tische einen wesentlichen Pluspunkt. Tische bieten Möglichkeiten für Mitschriften, Rumblättern in Dokumenten oder einfach eine Ablage für zusätzliche Hilfsmittel und unterstützen dadurch eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Demnach eignet sich die „classroom“-Bestuhlung vor allem für länger andauernde Seminare oder Konferenzen. Die parlamentarische Bestuhlung fördert Weiterbildung.Stuhlkreis

Stuhlkreis 

Als Gegenstück zur parlamentarischen Bestuhlungsvariante fungiert der Stuhlkreis. Vor allem in interaktiven Workshops ist es eine häufig gewählte Option. Ähnlich wie bei Stuhlreihen wird das schriftliche Arbeiten durch die fehlenden Tische deutlich erschwert. Stuhlkreise bieten kein klassisches Lernszenario mit Unterlagen oder Notizen, aber die geeignete Umgebung für ein bisschen „Networking“.

Hier wird Kommunikation großgeschrieben. Der Stuhlkreis ist wie geschaffen für den regen Gedankenaustausch mit seinen Kollegen. Insbesondere das kreative Arbeiten wird hierdurch gefördert. Stuhlkreise eignen sich bestens für die nächste Design Thinking Challenge, kurze Gruppenarbeiten zwischendurch oder das gemeinsame Brainstorming am Whiteboard. Nichts steht dem Zusammenspiel der Teilnehmer im Wege. Für mehr Flexibilität in Ihren Events.

 

Unsere Seminarräume reichen von 21 m2 in unserem „Coaching-Raum“ über 50 m2 im „Agile Room“ bis hin zu 125 m2 in unserem Raumriesen „Neuland“. Als Besonderheit unter den Räumen gilt unsere „Lounge“, die durch ihren runden Konferenztisch ein Alleinstellungsmerkmal aufweist. Sozusagen die Premiumvariante für den vertrauensvollen Austausch in kleiner Runde, in Anlehnung an die „Bankettbestuhlung“.

Egal welche Bestuhlungsart Sie sich vorstellen und wünschen. Unsere Raumkapazitäten, höhenverstellbaren Tische und rollbaren Stühle ermöglichen die Erfüllung Ihrer Bedarfe und Anforderungen. Gemeinsam finden wir die optimale Lösung für Ihre Veranstaltung mit dem perfekten „Seating Arrangement“.

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